Remigiusberg


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Gehen wir nach vorne zum Chorbereich, dann wird die Dominanz der Gotik hier noch stärker. Diese einschneidenden gotischen Umbaumaßnahmen lassen sich in die Amtszeit des Propstes Trossy (1357-1389) datieren. Durch den Abriss der romanischen Absis und den gotischen Choranbau kam es auch zu einer Kirchenerweiterung auf fast 40 m Gesamtlänge. Propst Trossy war offenbar der modernen Gotik so sehr verfallen, dass er die originale schlichte Romanik seiner Propsteikirche, so akribisch wie möglich zu verfälschen bestrebt war, wie wir beispielsweise an der Unterseite der Blendarkade, die sich in der Turmwand befindet, erkennen können. Wenn wir den äußeren Arkadenrand mit dem Innenrand vergleichen, fällt uns auf, das er nachträglich gotisch nachgespitzt wurde.

Turmwand innen

Innere Turmwand

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